Wie funktioniert das Hotel-Partnerprogramm konkret?
Partnerhotels erhalten einen festen ärztlichen Ansprechpartner, eine dedizierte Concierge-Hotline per E-Mail und SMS, Vorzugs-Reaktionszeit in der Regel 60 bis 90 Minuten sowie auf Wunsch eine monatliche Sammelrechnung. Die Registrierung ist kostenfrei — es entstehen keine Einrichtungsgebühren, keine Fixkosten, keine Vertragsbindung.
Sprechen die Ärzte Englisch — auch andere Sprachen?
Alle unsere Ärztinnen und Ärzte sprechen fließend Englisch. Einige sprechen zusätzlich Französisch, Italienisch oder Spanisch. Auf Wunsch stellen wir Rechnungen, Rezepte und Befundberichte auf Englisch aus — wichtig für internationale Gäste, die Unterlagen bei Reisekrankenversicherungen einreichen.
Wie läuft die Abrechnung mit dem Hotel — wer trägt die Kosten?
Die Behandlungskosten trägt grundsätzlich der Patient — nicht das Hotel. Auf Wunsch des Hotels bieten wir eine monatliche Sammelrechnung für alle Einsätze des Vormonats — das Hotel kann die Kosten als Auslage an den Gast weiterverrechnen. Abrechnung nach GOÄ, in der Regel 180–250 €. Selbstzahler und internationale Gäste bezahlen vor Ort per Karte (Visa, Mastercard, Girocard, Apple Pay, Google Pay).
Wie diskret ist der Hausbesuch im Hotel wirklich?
Unsere Ärztinnen und Ärzte kommen in ziviler Kleidung mit unauffälliger Arzttasche. Auf Wunsch betreten sie das Hotel wie ein regulärer Besucher — Check-in an der Rezeption wie jeder andere Gast. Keine Logos, keine sichtbare medizinische Ausrüstung, keine Aufmerksamkeit in der Lobby oder im Restaurant. Diskretion ist Standard.
Was kostet der Hausbesuch für den Hotelgast?
Nach GOÄ, in der Regel 180–250 €. Bei erhöhtem Aufwand sowie abends, am Wochenende oder an Feiertagen können die Kosten variieren. Ein verbindlicher schriftlicher Kostenvoranschlag vor der Untersuchung ist nach GOÄ nicht möglich; der voraussichtliche Kostenrahmen wird vor Behandlungsbeginn besprochen. Für Privatversicherte und internationale Reiseversicherungen häufig erstattungsfähig, je nach individuellem Tarif. Rechnung in deutscher oder englischer Sprache, mit ICD-10-Codes für internationale Versicherer.
Mit welchen Hotels kooperieren Sie bereits?
rab-münchen startet das Partnerprogramm mit dem Launch im November 2026. Aktuell bauen wir Kooperationen mit Luxus- und Businesshotels in ganz München auf. Die Partnerschaften sind nicht exklusiv. Namen nennen wir erst, wenn die jeweilige Partnerschaft schriftlich bestätigt ist — aus Respekt vor unseren Partnern und zur Wahrung der wettbewerbsrechtlichen Vorgaben nach § 5 UWG.
Wie stelle ich als Concierge einen Hausbesuch an?
Eine kurze E-Mail oder SMS an die dedizierte Concierge-Hotline genügt. Wir brauchen nur vier Angaben: Zimmernummer, Name des Gastes, Hauptbeschwerde (1–2 Stichworte) und ob Englisch benötigt wird. Innerhalb von rund 10 Minuten erhalten Sie eine Rückbestätigung mit Arzt-Name und voraussichtlicher Ankunftszeit.
Welche Informationen benötigt rab-münchen vorab?
Minimal: Zimmernummer, Gastname, Hauptbeschwerde, Sprachanforderung. Optional: bekannte Vorerkrankungen, aktuelle Medikamente, Versicherungsstatus (PKV / Selbstzahler / internationale Reiseversicherung). Weitergabe erfolgt DSGVO-konform nach Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO (Gesundheitsdaten).
Wie erfolgt die Zahlung?
Privatversicherte und Beihilfeberechtigte erhalten eine GOÄ-Rechnung zur Einreichung. Selbstzahler und internationale Gäste bezahlen die Rechnung direkt vor Ort per Karte — Visa, Mastercard, Girocard, Apple Pay und Google Pay. Für Partnerhotels mit Sammelrechnungs-Modell: Monatsrechnung an das Hotel, welches die Kosten als Auslage an den Gast weiterverrechnet. Keine Barzahlung — aus Compliance- und Buchhaltungsgründen.
Kann rab-münchen Rechnungen an die Hotelkreditkarte des Gastes ausstellen?
Nur mit schriftlicher Einwilligung des Gastes. In der Regel erfolgt die Belastung der Gast-Kreditkarte durch das Hotel als Auslagen-Position auf der Hotelrechnung — rechtlich und buchhalterisch sauberer als eine Direktbelastung durch den Arzt. rab-münchen stellt dem Hotel eine GOÄ-konforme Rechnung aus, die 1:1 weitergereicht werden kann.
Welche Einsatzgebiete in München deckt rab-münchen?
Kerngebiet: alle innerstädtischen Münchner Stadtteile (Altstadt, Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt, Lehel, Bogenhausen, Schwabing, Haidhausen). Erweitertes Gebiet: Messestadt-Riem, Nymphenburg, Pasing, Trudering, Harlaching, Obermenzing, Solln, Laim, Sendling. Bei Hotels im Umland (z. B. Grünwald, Garching) je nach Verkehrslage möglich.
Ist eine 24/7-Verfügbarkeit möglich?
Zum Launch im November 2026 starten wir mit Einsatzzeiten 7–22 Uhr täglich (inklusive Wochenende und Feiertage). Eine Ausweitung auf 24/7-Notbereitschaft ist für 2027 geplant, abhängig vom Netzwerk der Partnerärzte. Für Gäste mit nächtlichen Notfällen verweisen wir in der Zwischenzeit auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 und bei lebensbedrohlichen Lagen auf 112.
Kann rab-münchen mit internationalen Reiseversicherern direkt abrechnen?
In der Regel nicht direkt — die Kostenübernahme-Landschaft ist zu heterogen, jede Police hat eigene Selbstbehalte und Vorab-Genehmigungspflichten. Der Gast zahlt zunächst selbst und reicht die Rechnung bei seiner Reiseversicherung ein. Wir unterstützen mit englischsprachiger GOÄ-Rechnung, englischem Befundbericht und ICD-10-Codes. Gängige internationale Reise- und Expatriate-Versicherer akzeptieren GOÄ-Rechnungen erfahrungsgemäß.
Gibt es Kooperationsvereinbarungen?
Für Partnerhotels bieten wir eine schlanke Kooperationsvereinbarung (2 Seiten) an, die Verantwortlichkeiten, Abrechnungsmodalitäten, Datenschutz (DSGVO Art. 9 Gesundheitsdaten) und Haftung regelt. Sie ist weder exklusiv noch verpflichtet zu Mindestvolumina — jederzeit kündbar mit vier Wochen Frist.
Was passiert bei lebensbedrohlichen Notfällen?
Bei akut lebensbedrohlichen Symptomen (Herzinfarkt-Verdacht, Schlaganfall-Zeichen, schwere Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke Blutung, Anaphylaxie) ist nicht rab-münchen, sondern der Notruf 112 zu wählen. rab-münchen behandelt keine vital bedrohlichen Notfälle. Im Front-Desk-Guide sind klare Triage-Kriterien für Ihr Rezeptionsteam dokumentiert.
Werden Medikamente vor Ort ausgegeben?
Wir führen eine kleine Akut-Apotheke mit den häufigsten Medikamenten (Schmerzmittel, Antiemetika, Antihistaminika, ausgewählte Antibiotika) für die unmittelbare Erstversorgung mit. Darüber hinausgehende verordnete Medikamente werden per Privatrezept ausgestellt; ein Botendienst kann die Lieferung an die Hotel-Lobby organisieren. Betäubungsmittel (BtM) werden nicht mitgeführt.